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Ist es wahr, dass ein niedriger Zinssatz ein günstiges Angebot bedeutet? |
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Bei einer Finanzierung spielen die Gesamtkosten eine wichtige Rolle, Sie sollten sich also von einem scheinbar niedrigen Zinssatzes nicht verlocken lassen. Ein niedriger Zinssatz ist natürlich gut, aber man sollte sich vor der Antragstellung über alle anderen Kosten, die im Zusammenhang mit dem jeweiligen Angebot anfallen genau informieren oder informieren lassen.
Sollten Sie sich darüber nicht sicher sein, wie viel Ihre Finanzierung kosten wird, so empfehlen wir Ihnen, sich von einem Fachman beraten zu lassen. |
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Das Zinsniveau ist zur Zeit niedrig. Ist es besser in diesem Fall in die eigene Immobilie zu investieren? |
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In die eigene Immobilie bzw. in das eigene Haus zu investieren ist vom Zinssatz unabhängig immer die beste Entscheidung.
Die Finanzierung sollte dabei an die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit angepasst und bis auf das letzte Detail genau geplant werden. Sollten Sie über keine wirtschaftliche Kenntnisse verfügen, so ist es empfehlenswert sich die Hilfe eines Fachmannes zu holen. Ein Fachman kann für Sie die gesamte Finanzierung genau planen und dabei auch den Zeitraum nach der ersten Zinsbindung berücksichtigen.
Möchten Sie sich den derzeit noch günstigen Zinssatz für einen längeren Zeitraum sichern, so können Sie eine längere Zinsfestschreibung wählen. Die Entwicklung der Zinsen ist für die Zukunft nur schwer einschätzbar, aber mit einer längeren Zinsfestschreibung kann dennoch eine relativ sichere Planungssicherheit erreicht werden. |
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Ich habe mich für eine Baufinanzierung entschieden. Ist für diesen Zweck meine Hausbank unbedingt die beste Lösung? |
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Nein, Sie sollten sich vor der Antragstellung über alle Alternativen genau informieren. In der Regel haben Direktbanken sowie Anbieter über das Internet auch sehr attraktive Angebote. Führen Sie vor der Antragstellung einen kostenlosen Baufinanzierungsvergleich durch um sich einen Überblick der Lage am Markt machrn zu können.
Ihre Hausbank kann natürlich auch gute Angebote haben, aber die Entscheidung sollte nicht übereilt werden und Sie sollten auf einen Vergleich der Angebote keineswegs verzichten. Der Erfolg einer Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung liegt zum grössten Teil in der genauen Planung. |
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Ich verfüge über nur wenig Eigenkapital und möchte aus diesem Grund viel Eigenleistung erbringen. Worauf muss ich dabei achten? |
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Sollten Sie einen Teil der Arbeiten selbst übernehmen können, so müssen diese mit dem Architekten genau abgestimmt werden. Haben Sie einen Eigenleistungsnachweis von dem Architekten erhalten, so können Sie mit Ihrem Kreditinstitut besprechen, wie viel Eigenkapital durch die jeweiligen Arbeiten anerkannt werden kann.
Eigenleistungen können sehr nützlich sein und man kann auch mit niedrigerem Eigenkapital viel an dem Darlehensanspruch sparen. |
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Was ist die Sondertilgungsoption? Ist diese Option für mich empfohlen? |
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Sondertilgungen können bei Finanzierungen die Darlehenslaufzeit wesentlich verkürzen. Eine kürzere Laufzeit bedeutet dabei, dass die Gesamtkosten der Finanzierung auch niedriger ausfallen werden. Werden Sie also die Möglichkeit dazu haben, von Zeit zu Zeit Sondertilgungen zu leisten, so ist die Vereinbarung einer Sondertilgungsoption immer empfehlenswert. |
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Was für Zinsfestschreibungsarten gibt es in Deutschland? |
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Die Zinsfestschreibung schützt die Finanzierer vor den Zinsschwankungen am Kapitalmarkt. Während der Zinsfestschreibung darf sich der Zinssatz nicht verändern und somit wird eine relativ langfristige finanzielle Planungssicherheit ermöglicht.
In Deutschland ist es auch möglich, einen sogenannten variablen Zinssatz zu vereinbaren. In diesem Fall wird der Zinssatz immer an die aktuellen Marktverhältnisse angepasst. Durch einen variablen Zinssatz kann der Zinssatz von Zeit zu Zeit niedriger ausfallen, aber es besteht auch die Möglichkeit darauf, dass die Zinsen viel steigen und in diesem Fall erhöht sich auch Ihr geschuldeter Anteil. |
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Wie werden Wertermittlungs-Kosten kalkuliert? |
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Das Finanzierungsobjekt dient im Regelfall als Sicherheit für das Baudarlehen. Der Beleihungswert wird dabei durch Bankarbeiter oder durch einen Sachverständigen ermittelt. Bei einer solchen Ermittlung werden viele unterschiedliche Faktoren berücksichtigt wie beispielsweise der Zustand der Immobilie, die Lage des Grundstückss usw. Für die Ermittlung des Beleihungswertes werden Schätzkosten erhoben, die zu den Gesamtkosten der Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung hinzugerechnet werden können. |
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Ab welchem Zeitpunkt werden mit Bereitstellungs-Zinsen in Rechnung gestellt? |
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Bereitstellungszinsen werden bei einigen Kreditinstituten bei der Bereitstellung eines Darlehens fällig. Die Bereitstellung des Darlehens bedeutet, dass der Darlehensbetrag zur Auszahlung bereit ist. Diese Zinsen werden von einem bestimmten, mit dem Darlehensnehmer vereinbarten Zeitpunkt bis zur Auszahlung des Darlehensbetrages berechnet.
Der gesamte Vorgang wird aber nur nötig sein, falls der Darlehens-Nehmer bei der Bereitstellung des Darlehens noch nicht alle Voraussetzungen der Auszahlung erfüllt hat. |
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Gibt es einen Unterschied zwischen Nominalzinssatz und Effektivzinssatz? |
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Der Darlehensnehmer muss für die Nominalschuld einen Zinssatz bezahlen, der auch Nominalzinssatz bezeichnet wird. Durch diesen Zinssatz wird die Höhe der laufenden Zinsrate bestimmt. Die Gesamtbelastung des Darlehensnehmers kann aber durch den Nominalzinssatz nicht abgelesen werden. Über die Gesamtbelastung des Darlehensnehmers sowie über Ratenzahlungstermine bzw. Verrechnungstermine gibt der effektive Jahreszinssatz Auskunft.
In Deutschland sind alle Banken, Bausparkassen und weitere Kreditinstitute zur Angabe des effektiven Jahreszinssatzes durch die Preisangabenverordnung (PangV) gesetzlich verpflichtet. Der effektive Jahreszinssatz wird grundsätzlich aus der gesamten Darlehenslaufzeit berechnet. Sollten die Konditionen nicht für die gesamte Darlehenslaufzeit gelten, so spricht man von einem anfänglichen effektiven Jahreszins.
Es gibt aber auch Kosten, die nicht mal in den effektiven Jahreszinssatz einkalkuliert werden, wie beispielsweise Kontoführungsgebühren, Schätzkosten usw.
Sollten Sie einen Baufinanzierungsvergleich durchführen, so empfehlen wir Ihnen, Angebote immer anhand des effektiven Jahreszinses miteinander zu vergleichen. |
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Was ist der sogenannte Notaranderkonto? |
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Hierbei handelt es sich um ein Bankkonto, das für einen Notar eingerichtet wird und der treuhänderischen Verwaltung von Fremdgeldern dient. Ist die Grundschuld noch nicht eingetragen, so bietet das sogenannte Notaranderkonto die Möglichkeit einer vorzeitigen Auszahlung des Darlehens. |
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Was versteht man unter notarieller Rangbescheinigung ? |
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Die Rangbescheinigung, auch als Notarbestätigung bekannt, ist eine Bestätigung eines Notars gegenüber dem Kreditinstitut, die den korrekten Ablauf der richtigen Eintragung im Grundbuch gewährleistet. Durch die Notarbestätigung wird eine Darlehensauszahlung, vor der Eintragung im Grundbuch ermöglicht. |
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Was versteht man unter einem Forward-Darlehen? |
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Baufinanzierer können Darlehen in der Zinsbindungsperiode nicht jederzeit kündigen. Möchten Sie während der Zinsbindung Ihr Darlehen kündigen, so wird eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Dieser Schritt ist also nur empfohlen, wenn Sie in ein wesentlich günstigeres Darlehen umschulden können.
Bei einem sogenannten Forward-Darlehen tritt der Baufinanzierer nicht aus dem bestehenden Darlehensvertrag aus. Bei solchen Darlehen wird von einigen Kreditinstituten ein Zinsaufschlag verlangt. |
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Worauf muss ich beim Vergleich der Angebote achten? |
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Wenn Sie Angebote miteinander vergleichen möchten, dann sollten Sie zu diesem Zweck immer den effektiven Jahreszinssatz einbeziehen. Der Nominalzinssatz eignet sich für einen Vergleich der Angebote nicht, da er nicht alle Kosten und Gebühren enthält, die im Zusammenhang mit einem Kredit entstehen können.
Ausserdem sollten Sie immer darauf achten, dass die Rahmen-Bedingungen der Bau- bzw. Immobilienfinanzierung übereinstimmen. Man sollte dabei auch auf die Dauer der Zinsfestschreibung, die Restschuld und die Beleihungsgrenze mit einkalkulieren.
Ein Vergleich der Angebote kann Ihnen dabei immer helfen, schnell und sicher die besten Angebote zu finden. Sie sollten also vor der Antragstellung immer erst einen kostenlosen Baufinanzierungsvergleich durchführen um nur mit den besten Resultaten rechnen zu können. |
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Wie viel Eigenkapital sollte in die Bau- bzw. Immobilienfinanzierung eingebracht werden? |
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Schliessen Sie Ihre Kapitalanlagen wie beispielsweise Lebensversicherungen, Bausparverträge usw. mit in die Bau- bzw. Immobilienfinanzierung ein. Bei einer Baufinanzierung können durch eine Eigenkapitalhöhe von mind. 40 Prozent wesentlich günstigere Zinsen erreicht werden.
Bei einem Baudarlehen sind aber nicht nur niedrige Zinssätze wichtig sondern auch die Gesamtkosten der Bau- bzw. Immobilienfinanzierung.
Ein sehr wichtiges Kriterium für eine Immobilienfinanzierung sind die Rahmenbedingungen. Hierbei sollte man auf folgende Punkte achten:
- Kann man den Ratensatz bzw. Tilgungssatz während der Darlehenslaufzeit ändern?
- Können Sie jederzeit Sondertilgungen leisten?
- Können Sie von staatlichen Vergünstigungen profitieren?
Haben Sie auf alle Schritte geachtet, so können Sie Ihren finanziellen Spielraum bei einer Immobilienfinanzierung bzw. Baufinanzierung wesentlich erhöhen. |
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Was kann als Eigenkapital geltend gemacht werden? |
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In eine Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung können viele Mittel als Eigenkapital einfliessen. Wir haben für Sie einige im Folgenden kurz zusammengestellt:
- Wertpapiere, Bausparverträge und andere Formen der privaten Geldanlage.
- Arbeitgeberdarlehen
- Verwandtendarlehen
- Eigenleistungen
Bei den Eigenleistungen sollte man aber vorsichtig sein. Einige Personen möchten Arbeiten übernehmen, die ein erhöhtes Fachwissen fordern. In einem solchen Fall kann der Baufortschritt verzögert werden und die Gesamtkosten der Finanzierung können wesentlich höher ausfallen. |
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Was kann ich durch eine Sondertilgungsoption erreichen? |
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Im Rahmen einer Bau- bzw. Immobilienfinanzierung bieten die meisten Banken und Bausparkassen die Möglichkeit, Sondertilgungen von den monatlichen Darlehensraten unabhängig zu leisten. Bei einem Baudarlehen liegt die Höhe der Sondertilgungen im Regelfall zwischen 5 und 20 Prozent des Nominalbetrages.
Hierfür wird bei den meisten Banken und Bausparkassen ein Zinsaufschlag berechnet, dessen Höhe von der Höhe der Sondertilgung abhängig ist.
Bei fest vereinbarten Sondertilgungen sollten sich diese nach Ihrem persönlichen Kapitalfluss richten. Hierdurch kann die Darlehenslaufzeit wesentlich reduziert werden und Sie können viel an Zinsen sparen. |
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Wie lang sollten Zinsen optimalerweise festgebunden werden? |
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Wie lang die richtige Zinsbindung bei einem Baudarlehen ist, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Der Vorteil einer längeren Zinsbindung ist, dass Sie von Zinserhöhungen am Kapitalmarkt für einen längeren Zeitraum geschützt sind. Die Zinsen sollten optimalerweise bei einem günstigen Zinssatz für ungefähr 10 Jahre festgebunden werden.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, Ihr Darlehen in Teilbeträge aufzuteilen. Die Zinsen für Teilbeträge können auf 5 bis 10 Jahre festgebunden werden.
Die Zinsen bzw. die Zinsentwicklungen sind für einen längeren Zeitraum aber nur sehr schwer zu kalkulieren. Sie sollten sich also vor diesem Schritt durch einen Finanzexperten beraten lassen. |
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Wie hoch ist der optimale Tilgungssatz am Anfang der Darlehenslaufzeit? |
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Die Höhe des Tilgungssatzes sollte bei einer Immobilienfinanzierung von mehreren unterschiedlichen Faktoren abhängig gemacht werden, wie beispielsweise:
- Zinsniveau
- Alter
- finanzielle Leistungsfähigkeit
- Höhe des Eigenkapitals usw.
Für eine Immobilienfinanzierung bieten die meisten Banken und Bausparkassen einen Tilgungssatz von 1,00 Prozent. Ein solches Baudarlehen mit 1% Tilgungssatz würde beim aktuellen Zinssatz eine ungefähr 25-30 -jährige Laufzeit haben. Möchten Sie Ihre Schulden schneller los werden, so haben Sie die Möglichkeit, einen höheren Tilgungssatz zu vereinbaren. |
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Was ist ein Disagio? |
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Als Disagio wird die Differenz zwischen Nominalbetrag und tatsächlichem Auszahlungsbetrag bezeichnet. Das Disagio wird spätestens bei der Darlehensauszahlung fällig und wird aus diesem Grund von dem Auszahlungsbetrag einbehalten. Hiervon wird der effektive Jahreszinssatz nicht beeinflusst.
Ein Disagio kann sich beispielsweise bei einer Vermietung des eigenen Hauses lohnen, da sie hierbei als Sonderausgabe steuerlich abgesetzt werden kann. |
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Was ist der Unterschied zwischen Annuitätendarlehen und endfälligen Darlehen? |
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Bei einem Annuitätendarlehen wird der Darlehensbetrag in einer Summe ausgezahlt und muss in monatlichen Raten zurückbezahlt werden. Die Raten setzen sich dabei aus einem Tilgungsanteil und einem Zinsanteil zusammen. Die Schuld und der Zinsanteil werden mit jeder gezahlten Darlehensrate niedriger ausfallen. Mit der Zahlung der letzten Rate ist die Finanzierung abgeschlossen.
Beim endfälligen Darlehen wird das Darlehen mit einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung gekoppelt. In diesem Fall muss der Darlehensnehmer während der gesamten Kreditlaufzeit an das Kreditinstitut nur anfallende Zinsen und Beiträge zur Versicherung zahlen. Der eigentliche Darlehensbetrag wird am Ende der Laufzeit durch die Ablaufleistung der Lebensversicherung bzw. Rentenversicherung getilgt. |
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Was ist der Beleihungswert? |
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Als Beleihungswert wird der geschätzte feste Wert einer Immobilie bezeichnet. Da die Immobilie bei einer Bau- bzw. Immobilienfinanzierung als Sicherheit dient, ist der Beleihungswert für das Darlehensgebende Institut von grösster Wichtigkeit.
Bei selbst genutzten Immobilien bezieht sich der Beleihungswert auf den Sachwert der Immobilie. Bei vermieteten Immobilien bezieht sie sich auf den geschätzten Ertrag durch langfristige Einnahmen, (beispielsweise Mieteinnahmen). |
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Kann ich beim Kauf einer Immobilie die Gebäudeversicherung jederzeit wechseln? |
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Beim Kauf einer Immobilien tritt der neue Besitzer automatisch in die bestehende Gebäudeversicherung ein. Die Versicherung kann aber jederzeit oder zum Ablauf der Versicherungsperiode mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.
Sie können Ihre Immobilie also jederzeit bei einem neuen bzw. günstigeren Versicherer absichern. Unser Tipp ist aber, die Versicherung zum Ablauf der Versicherungsperiode zu kündigen, um somit die Versicherungsprämien die durch den vorigen Besitzer gezahlt wurden optimal ausnutzen zu können. |
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Wie wird die monatliche Rate berechnet? |
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Die monatliche Rate setzt sich aus folgenden zusammen: Darlehensbetrag, Nominazinssatz und Tilgungssatz und kann beim Baudarlehen bzw. Baukredit mit der Hilfe der folgenden Formel einfach und jederzeit auch selbst kalkuliert werden:
| Jährliche Rate =
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Darlehensbetrag x (Nominalzins + Tilgungssatz ) |
| 100 |
| Monatliche Rate =
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Darlehensbetrag x (Nominalzins + Tilgungssatz ) |
| 1200 |
Haben Sie bereits eine passende Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung gefunden, so können Sie Ihre Belastung auch jederzeit selbst kalkulieren. |
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Ist es möglich, Baudarlehen in mehrere Teil-Darlehen aufzuteilen? |
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Ja, ein Baudarlehen bzw. Baukredit kann bei den meisten Banken und Bausparkassen auch in Teildarlehen aufgeteilt werden. Dabei besteht die Möglichkeit, die einzelnen Teildarlehen mit verschiedenen Tilgungsätzen und Zinsfestschreibungsdauern zu versehen. Eine Aufteilung in Teildarlehen kann Ihnen dabei helfen, die Belastung an Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit besser anzupassen. |
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